Cry of Fear

Cry of Fear 1.6

Kostenloser Survival-Horror mit Halflife-Anleihen

Cry of Fear bringt einen kostenlosen Survival-Horror-Schocker auf den Rechner. Bewaffnet mit kaum mehr als dem Nötigsten muss man sich gegen Zombies durchschlagen, Rätsel im Slender-Stil lösen und am Leben bleiben. Der ehemalige Halflife-Mod läuft auch ohne den betagten Ego-Shooter. Ganze Beschreibung lesen

Vorteile

  • sehr gruselig
  • guter Spielumfang
  • bringt kooperativen Modus mit
  • gute Musik

Nachteile

  • Grafik nicht mehr zeitgemäß
  • linearer Spielaufbau

Herausragend
8

Cry of Fear bringt einen kostenlosen Survival-Horror-Schocker auf den Rechner. Bewaffnet mit kaum mehr als dem Nötigsten muss man sich gegen Zombies durchschlagen, Rätsel im Slender-Stil lösen und am Leben bleiben. Der ehemalige Halflife-Mod läuft auch ohne den betagten Ego-Shooter.

Mit Messer und Handy gegen Zombies

Simon möchte eigentlich nur einem Passanten helfen, als ihn in dem Horrorspiel Cry of Fear plötzlich ein Auto anfährt. Sobald er erwacht, übernimmt der Spieler die Kontrolle über Simon und findet sich in dunklen Fluren wieder.

Mit dem Blitzlicht einer Kamera bahnt man sich in Cry of Fear den Weg ins Freie. Der Spieler muss wie in Slender in schummriger Umgebung Notizen mit Hinweisen finden und Rätsel lösen.

Die düsteren Hinterhofflure erlauben keine freie Bewegung. Man kommt nur voran, indem man Rätsel löst und Zombies mit der spärlichen Bewaffnung bekämpft. Ist man anfangs nur mit Messer und Licht spendendem Handy ausgerüstet, kommen im späteren Spielverlauf Schusswaffen hinzu.

In Koop-Spielen kann man sich mit Freunden auf zufälllig ausgewählten Karten zum gemeinsamen Partien gegen Zombies treffen.

Puzzles lösen und mit Geschick zum Ziel kommen

Mit Maus und Tastatur lenkt der Spieler Simon durch die finstere Welt von Cry of Fear. Im Inventar lassen sich nur wenige Gegenstände ablegen. Das zwingt den Spieler zu einer Entscheidung, was ihm später nützlich sein kann.

Drei Waffen kann man Schnelltasten zuweisen und zwei Objekte gleichzeitig halten - beispielsweise das Handy als kleine Lampe in der einen Hand und ein Messer in der anderen.

Puzzles mischt Cry of Fear mit Geschicklichkeitsaufgaben. Mit präzisen Sprüngen klettert man beispielsweise eine Fassade empor und erreicht den nächsten Spielabschnitt.

Den Spielstand kann man nur an vorgegebenen Punkten auf Kassettenrekorder speichern. Auf der höchsten Schwierigkeitsstufe ist auch die Zahl der erlaubten Speicherungen begrenzt.

Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar, aber stets im direkten Vergleich anspruchsvoller als in kommerziellen Spielen. Umso befriedigender ist es, ein Puzzle zu lösen oder bis zum nächsten rettenden Speicherpunkt voran zu kommen.

Grusel-Atmosphäre trotz betagter Grafik

Cry of Fear spielt mit Licht und Dunkelheit. Man weiß nie, was hinter der nächsten Ecke lauert. Auf diese Weise verdichtet sich eine gruselige Stimmung, die von der passenden Hintergrundmusik getragen wird.

Dem steht die überholte Grafik-Engine nicht im Weg. Das körnige Bild erzeugt zusammen mit den schemenhaften Figuren einen Look, der mit dem dokumentarisch angehauchten Horror-Film Paranormal Activity vergleichbar ist.

Fazit: Echter Survival-Horror

Während Spiele wie Resident Evil immer actionlastiger werden, öffnet sich eine Nische für kleine Perlen wie Slender oder Cry of Fear. Die Spiele sind schwer und fordern den Spieler mit harten Kopfnüssen.

Dafür entfaltet sich eine Horror-Atmosphäre, die bei großen Blockbustern selten geworden ist. Trotz oder gerade wegen der veralteten Grafik-Engine zieht Cry of Fear den Spieler tief in die rätselhafte Story und lässt ihn so rasch nicht mehr los. Im direkten Vergleich zum ähnlich spannenden Slender punktet Cry of Fear mit dem deutlich größeren Spielumfang.

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